Quotenrechner Sportwetten: Auszahlung, Kombiquote und Bewilligung in der Schweiz
Aktualisiert am 20 Oktober 2026, geprüft gegen die Spielregeln von Swisslos (Sporttip, Version 4.2, 2026) und das Reglement Jouez Sport (17e édition, September 2024) sowie den Geschäftsbericht 2025 der Swisslos.
Wer eine Wette platziert, will vorher wissen, was sie im Erfolgsfall zurückbringt. Genau diese Rechnung liefert ein Quotenrechner – Einsatz mal Quote, bei Kombinationen das Produkt der Einzelquoten, bei Systemwetten die Summe der passenden Teilreihen. Das Ergebnis ist nur so verlässlich wie die Quote, die der Veranstalter anzeigt, und wie der Veranstalter überhaupt heisst, denn in der Schweiz dürfen nur zwei Stellen Sportwetten anbieten.

Ein Quotenrechner ist ein Hilfsmittel zur Berechnung von Einzel-, Kombi- und Systemwetten. Dieser Artikel erläutert die Funktionsweise von Quotenrechnern im Kontext der Schweizer Bewilligungslage und erklärt die rechtlichen Rahmenbedingungen. Für spezifische Informationen zu den zugelassenen Veranstaltern siehe die Abschnitte «Swisslos Sporttip» und «Loterie Romande Jouez Sport».
Inhaltsverzeichnis
- Verlustlimit, Spielsperre und die Frage, ob der Einsatz zum Budget passt
- Wettmärkte, Wettarten und was ein Quotenrechner tatsächlich abdeckt
- Top-10: Welche Quotenrechner was leisten
- Grundlagen der Quotenrechnung: Was ein Rechner leistet – und was nicht
- Rechtslage Schweiz: Was ein Quotenrechner überhaupt rechnen darf
- Swisslos Sporttip
- Loterie Romande Jouez Sport (jeux.loro.ch)
- 22Bet, MyStake, Interwetten, IviBet, bet365, BC.Game, Bruce Bet und GG.BET
- Marge als Band: Wann die Rechnung interessant wird
- Häufige Fragen zum Quotenrechner
Verlustlimit, Spielsperre und die Frage, ob der Einsatz zum Budget passt
Ein Quotenrechner zeigt, was eine Wette maximal zurückbringt. Ob dieser Einsatz ins eigene Budget passt, beantwortet er nicht – und genau das ist die erste Frage, die jeder stellen sollte, bevor er rechnet. Die Schweizer Veranstalter verlangen deshalb vor der ersten Wette ein selbst gesetztes Verlustlimit, und die Gesetzeslage geht deutlich weiter: Wer spielt, soll nicht mehr ausgeben, als er sich leisten kann, und wer nicht mehr aufhören kann, soll ausgeschlossen werden.
Bei Swisslos muss jede spielende Person vor der ersten Sporttip-Teilnahme Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage festlegen. Die Oberlimite liegt bei CHF 9’999 pro Tag, bei unter 21-Jährigen nur CHF 1’000. Eine Senkung tritt sofort in Kraft, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden – das ist die operativ kürzere Frist, die Swisslos in ihren Bedingungen anwendet, während das Gesetz (Art. 87 VGS) nur 24 Stunden verlangt. Zusätzlich kann eine freiwillige Einzahlungslimite für jeweils 30 Tage gesetzt werden. Bei Loterie Romande gelten vergleichbare, in den Règlements de jeu verankerte Spielerschutzregeln.
Daneben gibt es zwei Sperren: Eine Selbstsperre produktbezogen für 1 bis 180 Tage, ohne Aufhebung vor Fristablauf. Und die schweizweite Spielsperre, die unbefristet in einem Register der Gespa eingetragen wird und auch in den Schweizer Casinos – einschliesslich Online-Casinos – sowie im Fürstentum Liechtenstein gilt. Wer sich selbst sperrt, kann den Zugang erst nach drei Monaten (mit Einbezug einer Fachstelle) wieder öffnen lassen.
Ein Rechner hat mit all dem nichts zu tun: Er rechnet gleich, ob das Verlustlimit bereits ausgeschöpft ist oder nicht. Wer rechnet, ohne vorher zu prüfen, ob das Limit noch reicht, rechnet am Thema vorbei.
Für Minderjährige sind Wetten ohnehin tabu: ab 18 Jahren, mit Wohnsitz im Vertragsgebiet des jeweiligen Veranstalters, eine Person pro Konto, mit verifizierter Identität. Wer unter Spielsperre steht, hat keinen Anspruch auf Auszahlung von Einsätzen oder Gewinnen – Art. 45 BGS.
Wettmärkte, Wettarten und was ein Quotenrechner tatsächlich abdeckt
Wer Quoten multiplizieren will, sollte zuerst verstehen, was er multipliziert. Denn nicht jeder Markt lässt sich mit jeder Wettform sinnvoll verknüpfen, und nicht jede Kombination rechnet der Rechner gleich.
Einzelwette: Reingewinn = Einsatz × (Quote − 1)
Die einfachste Rechnung. Der Reingewinn einer Sportwette mit festen Quoten ist Einsatz mal (Quote minus 1), die Gesamtauszahlung ist Einsatz mal Quote. Bei einer Quote von 2,10 und einem Einsatz von CHF 20 ergibt das einen Reingewinn von CHF 22 und eine Auszahlung von CHF 42. Verliert die Wette, ist der Einsatz weg; die Rechnung davor hat daran nichts geändert.
Bei Sporttip wird der Gewinnbetrag vor der Auszahlung zuerst auf zwei Nachkommastellen aufgerundet und dann auf 5 Rappen genau abgerundet. Der Unterschied ist klein, aber sichtbar, wenn das Ergebnis exakt auf einer 3-Rappen-Grenze landet.
Kombiwette: Produkt der Einzelquoten, Einsatz einmal
Bei einer Kombinationswette werden die Einzelquoten multipliziert – aus 1,80, 2,40 und 3,20 wird eine Gesamtquote von 13,82. Der Einsatz gilt für die gesamte Wette, nicht für jede Voraussage einzeln; gewonnen ist sie nur, wenn jedes einzelne Ereignis richtig getippt wurde. Ein Tipp daneben, und der Einsatz verfällt vollständig.
Hier zeigt der Rechner seine Stärke und seine Grenze: Er multipliziert sauber, aber die Trefferchance sinkt mit jeder weiteren Voraussage. Zwei Ereignisse zu je 50 % Wahrscheinlichkeit ergeben nicht 50 % Kombichance, sondern 25 %. Vier Voraussagen à 60 % landen bei rund 13 %. Wer Kombis nutzt, sollte die kombinierte Wahrscheinlichkeit im Kopf behalten – nicht den möglichen Gewinn allein.
Bei Sporttip gilt der Kombiboost nur online (Prematch, Live, Systemwetten) und verlangt mindestens vier Voraussagen mit Mindestquote 1,50. Der Bonus auf den Nettogewinn steigt von 5 % bei vier, auf 20 % bei sieben, 40 % bei zehn und 100 % bei fünfzehn Voraussagen, jeweils gedeckelt. Auch hier ist der Boost das eine, die Trefferchance das andere: Wer das Fünfzehn-Fache trifft, hat vorher fünfzehn kleine Münzwurfe überlebt.
Systemwette: mehrere Kombis gleichzeitig
Eine Systemwette fasst mehrere ähnliche Kombinationswetten zusammen und wird als «X aus Y» angegeben, etwa «3 aus 5». Jede dabei entstehende Kombination heisst Wettreihe. Bei einer Trixie (3 Voraussagen) sind das drei Wettreihen mit je zwei Tipps plus drei Einzelreihen. Verloren gehen nur die Wettreihen, die den falschen Tipp enthalten – die anderen werden normal ausbezahlt.
Der Rechner wird hier aufwendig: Wer «2 aus 4» spielt, hat sechs Wettreihen, bei «3 aus 6» schon zwanzig. Ein Systemwetten-Rechner muss alle Reihen einzeln aufstellen, jede einzeln auswerten und am Ende summieren. Gute Rechner leisten das, schlechte übersehen Reihen.
Jouez Sport lässt Kombiwetten mit 2 bis 10 Voraussagen zu; Systemwetten bleiben bei Swisslos mit Höchsteinsatz CHF 10’000 das obere Ende, bei Jouez Sport gilt für einen Wettschein mit Multiples insgesamt maximal CHF 7’500 Einsatz.
Quotenformate: Dezimal, Bruch, US
Die Schweiz rechnet in Dezimalquoten, der angelsächsische Raum in Bruchquoten, der US-Markt mit Vorzeichen. Ein Quotenrechner sollte alle drei anzeigen oder umrechnen können.
Eine Dezimalquote von 5,50 entspricht 9/2 als Bruchquote und +450 als US-Quote. Eine Dezimalquote von 1,40 entspricht 2/5 und −250, wobei −250 heisst: 250 setzen, um 100 zu gewinnen.
Wer einen ausländischen Rechner benutzt, sollte prüfen, ob er die Eingabe in seinem gewohnten Format annimmt oder ob er auf Dezimal umgestellt werden muss. Wer ein Format falsch interpretiert, rechnet mit einer ganz anderen Wette.
Top-10: Welche Quotenrechner was leisten
Die Rangliste bildet die Frage ab, die im Raum steht: Welche Rechner decken Einzel-, Kombi- und Systemwetten ab, rechnen die Quotenformate sauber um und liefern nachvollziehbare Ergebnisse? Eigene Schweizer Rechner gibt es nicht; die Auswahl kommt aus dem europäischen und angelsächsischen Raum und ist deshalb nach ihrer Tauglichkeit für Schweizer Wettformen und nach ihrer Transparenz sortiert, nicht nach ihrem Marketing.
| Anbieter | Einsatz-Spanne | Wettformen abgedeckt | Quotenformate | Nachvollziehbarkeit | Bewilligung in der Schweiz |
|---|---|---|---|---|---|
| Swisslos Sporttip | CHF 1–1’000 Einzel/Kombi, bis 10’000 System | Einzel, Kombi, System, Live | Dezimal | Eigenes Spielregelwerk des Veranstalters | Veranstalterbewilligung und Spielbewilligung BGS |
| Loterie Romande Jouez Sport | CHF 2–500 online, Multiple bis 7’500 | Einzel, Multiples 2–10 | Dezimal | Eigenes Règlement des Veranstalters | Veranstalterbewilligung und Spielbewilligung BGS |
| 22Bet | – | – | – | – | ohne Schweizer Bewilligung |
| MyStake | – | – | – | – | ohne Schweizer Bewilligung |
| Interwetten | – | – | – | – | ohne Schweizer Bewilligung |
| IviBet | – | – | – | – | ohne Schweizer Bewilligung |
| bet365 | – | – | – | – | ohne Schweizer Bewilligung |
| BC.Game | – | – | – | – | ohne Schweizer Bewilligung |
| Bruce Bet | – | – | – | – | ohne Schweizer Bewilligung |
| GG.BET | – | – | – | ohne Schweizer Bewilligung |
Die Rechner der beiden Schweizer Veranstalter sind keine unabhängigen Quotenrechner, sondern Wettscheine mit eingebauter Anzeige – was sie zurückrechnen, halten sie selbst fest. Für die Rechnung an sich braucht es keinen Veranstalter; für die Frage, ob das Ergebnis zur angebotenen Wette passt, ist der Wettschein selbst die verlässlichste Quelle.
Wer einen neutralen Rechner will – ohne Wettkonto, ohne Klick auf eine ausländische Plattform –, findet im deutschsprachigen Wikipedia den Rechenweg und ein Beispiel genauer Zahlen, etwa Dezimalquote 5,50 → Auszahlung 5,50 €, Reingewinn 4,50 €. Die gleiche Quelle zeigt die Bruch- und US-Form und damit die Umrechnung.
Grundlagen der Quotenrechnung: Was ein Rechner leistet – und was nicht
Ein Quotenrechner nimmt die Quote entgegen, die der Wettanbieter anzeigt, und liefert den Euro- oder Frankenbetrag zurück, den die Wette im Erfolgsfall auszahlt. Er ersetzt damit die Taschenrechner-App, nicht das Angebot. Wer mit einer Quote von 2,10 und einem Einsatz von CHF 50 rechnet, bekommt eine Auszahlung von CHF 105 – oder, wenn er den Reingewinn will, CHF 55. Alles andere gehört in den Wettschein.

Die wichtigsten Eingaben sind: Einsatz, Quote, Wettform. Bei Kombis kommt jede weitere Voraussage mit eigener Quote dazu, und der Rechner multipliziert. Bei Systemwetten kommt die Definition der Wettreihen dazu, und der Rechner muss alle Reihen kennen. Was der Rechner nicht hat, ist der Kontext: die Wettsteuer, die Limite des Veranstalters, die Marge, die im Preis steckt. Wer das wissen will, muss die Rechnung selbst führen.
Ein Wettrechner wird üblicherweise für Einzel-, Kombi- und Systemwetten mit 1 bis 20 Auswahlen genutzt – diese Spanne deckt das, was die Schweizer Veranstalter tatsächlich anbieten (Sporttip bis 15, Jouez Sport bis 10). Wer darüber hinaus rechnet, betreibt Mathematik, nicht Wettvorbereitung.
Wie die Quote entsteht
Eine Quote ist das Inverse der geschätzten Wahrscheinlichkeit, plus Marge. Schätzt ein Buchmacher die Siegchance eines Fussballteams auf 50 %, wäre die faire Quote 2,00. Weil der Buchmacher eine Marge nimmt, werden reale Quoten typischerweise bei 1,85 / 3,40 / 4,20 für einen Drei-Wege-Markt liegen – die Summe der Kehrwerte liegt über 1, und der Überschuss ist die Marge. Wer einen Rechner füttert, füttert ihn mit dieser Quote, nicht mit der Wahrscheinlichkeit.
Was die Rechnung nicht zeigt
Drei Dinge fehlen: die Marge, die im Preis steckt; der erwartete Wert der Wette auf lange Sicht; die Korrelation zwischen den Voraussagen einer Kombi. Wer rechnet, sieht den Bruttoertrag, nicht die Gewinnerwartung. Bei einer Quote von 2,10 heisst das: Der Einsatz wird im Erfolgsfall mehr als verdoppelt, aber der Erfolgsfall tritt seltener ein als zu 50 % ein – sonst wäre die Quote höher. Wer das ignoriert, übersieht, dass das Casino im langfristigen Schnitt gewinnt.
Beispielrechnung als Band: Wann die Rechnung interessant wird
Zwei Quoten von 1,90 / 1,90 in einem Zwei-Wege-Markt ergeben rechnerisch eine Auszahlungsquote von rund 95 % – also eine Marge von etwa 5 % für den Anbieter, denn 1 ÷ (1/1,90 + 1/1,90) ≈ 0,95. Bewegt sich die Marge in diesem Korridor, ist der Markt wettbewerbsnah. Liegt sie über 7–8 %, zahlt der Markt langfristig deutlich weniger zurück als andere Märkte derselben Sportart; darunter ist sie eng, was vor allem bei Livewetten vorkommt, wenn der Buchmacher das Risiko aktiv steuert.
Diese Marge ist die eine Zahl, die der Rechner nicht zeigt, die aber in jeder einzelnen Quote steckt. Wer das weiss, liest Preise anders – weniger als Versprechen, mehr als Angabe der Wahrscheinlichkeit mit eingepreistem Abschlag.
Rechtslage Schweiz: Was ein Quotenrechner überhaupt rechnen darf
In der Schweiz ist Sportwetten ein Grossspiel im Sinne des Geldspielgesetzes (BGS, SR 935.51). Aufsichtsbehörde ist nicht die ESBK, die nur Casinos überwacht, sondern die Gespa, die Interkantonale Geldspielaufsicht in Bern. Eine Bewilligung braucht eine Veranstalterbewilligung und zusätzlich eine Spielbewilligung pro Spiel (Art. 21–25 BGS), und sie gilt ausdrücklich nur in der Schweiz (Art. 4 BGS).

Die Kantone haben die Zahl der Veranstalter für Lotterien und Sportwetten auf zwei begrenzt: Swisslos mit dem Produkt Sporttip für die Deutschschweizer Kantone (AG, AI, AR, BE, BL, BS, GL, GR, LU, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, UR, ZG, ZH), Ticino und das Fürstentum Liechtenstein; Loterie Romande mit dem Produkt Jouez Sport für die sechs Westschweizer Kantone (FR, GE, JU, NE, VD, VS). Wer in einem dieser Kantone wohnt, kann nur beim zuständigen Veranstalter ein Online-Konto eröffnen. Wer im Tessin wohnt, kann sowohl bei Swisslos als auch bei der Loterie Romande kein Konto eröffnen, weil Tessin zum Swisslos-Gebiet gehört und die Loterie Romande nur die Romandie bedient – Ausländer mit Wohnsitz im Tessin wenden sich an Swisslos. Eine Liste weiterer bewilligter Sportwettenanbieter existiert nicht, weil es keine weiteren gibt.
Eine Dezimalquote von 1,40 entspricht der Bruchquote 2/5 und der US-Quote −250; bei Letzterer heisst −250, dass 250 $ gesetzt werden, um 100 $ Gewinn zu erzielen.
Livewetten und abhängige Ereignisse
Livewetten sind erlaubt, vor Spielbeginn und live, wenn der Veranstalter eine entsprechende Bewilligung hält. Das BGS enthält keine statutarische Einschränkung auf bestimmte Live-Märkte. Bei Sporttip gilt die Wette unabhängig davon, ob das Ereignis live übertragen wird; Wetten, die nach dem tatsächlichen Eintreffen des Wettausgangs platziert werden, zählen mit Quote 1,00. In spielentscheidenden Situationen (Elfmeter, Rote Karte, Videoschiedsrichter-Entscheid) kann Swisslos Wetten mit Quote 1,00 werten.
Voneinander abhängige Wettereignisse derselben Sportveranstaltung werden bei Sporttip nur über die «Bet-Builder-Funktion» kombiniert; nimmt Swisslos irrtümlich eine solche Kombination ohne diese Funktion an, kann sie die ganze Kombinationswette für ungültig erklären und den Einsatz zurückerstatten.
Wer wird abgesagt, wird zurückbezahlt
Wird ein Wettereignis abgesagt und nicht innert 48 Stunden nach dem ursprünglichen Beginn – oder im Rahmen eines Turniers – nachgeholt, ist die Wette ungültig. Einzelwetten werden zurückbezahlt, in Kombinationswetten erhält die Voraussage die Quote 1,00. Der Rechner kann das berücksichtigen, wenn das Ereignis über die ursprüngliche Liste parametrisiert wird; tut er das nicht, läuft die Rechnung mit einer Quote weiter, die so nicht mehr gilt.
Cash-Out: Vertragliche Sache, kein Gesetz
Cash-Out ist nicht gesetzlich geregelt – es ist eine Funktion des Veranstalters. Bei Sporttip gibt es Cash-Out für Einzel-, Kombinations- und Langzeitwetten, vor Spielbeginn und live, aber nur bei Online-Wetten und nur als vollständiges Cash-Out ohne Teilauszahlung. Ein ausgeführtes Cash-Out lässt sich nicht rückgängig machen, eine Garantie für jeden Markt besteht nicht. Der Cash-Out-Betrag ist tiefer als der mögliche nicht vorzeitige Wettgewinn, hängt vom Stand der Sportereignisse ab und kann von Swisslos jederzeit geändert werden.
Offshore-Anbieter: keine Schweizer Kraft
Eine ausländische Bewilligung – Curaçao, Malta, Deutschland, jedes andere Land – hat in der Schweiz keine Geltung (Art. 4 BGS). Wer ohne Schweizer Bewilligung Sportwetten organisiert, macht sich strafbar: bis zu drei Jahre Freiheitsstrafe oder Geldstrafe, bei gewerbsmässigem Handeln bis zu fünf Jahren (Art. 130 BGS). Der Spieler wird nicht bestraft, aber Einsätze und Gewinne können in einem Verfahren gegen den Anbieter eingezogen werden, und es gibt keinen Schweizer Schutz, kein Sperrregister und keine Schweizer Rechtsdurchsetzung.
Die Gespa führt eine Sperrliste ausländischer Domains, die Schweizer Internetanbieter per DNS blockieren (Art. 86–93 BGS). Ende 2025 standen 671 Domains auf der Liste; bet365 stand dort, ebenso Interwetten und Bet-at-Home. Geblockte Domains tauchen über Domain-Hopping innert Stunden unter neuen Adressen wieder auf – die Sperre ist eine Bremse, keine Mauer.
Wer zahlt, zahlt aufs eigene Konto
Gewinne und Restguthaben werden nur auf ein Zahlungskonto im Namen des Kontoinhabers ausbezahlt (Art. 50 Abs. 2 VGS). Anonyme Auszahlungen und Kryptowährungen gibt es in der bewilligten Schweizer Wettwelt nicht. Kredit an Spieler ist untersagt (Art. 75 Abs. 1 BGS). Welche Zahlungsmittel ein Veranstalter konkret akzeptiert, steht in dessen Bedingungen.
Quotenrechner aus dem Ausland
Quotenrechner sind keine Glücksspielanbieter; sie liefern Mathematik, kein Wettangebot. Auch ein ausländischer Rechner darf in der Schweiz genutzt werden, um eine Kombiwette durchzurechnen – das Ergebnis sagt nur, was die Wette auszahlt, wenn sie denn angenommen würde. Bei einem Schweizer Veranstalter ist die Annahme auf die bewilligten Wettarten beschränkt; ein Rechner hilft hier zu prüfen, ob die Offerte zur geplanten Wette überhaupt passt. Wer den Rechner für ausländische Wettmärkte nutzt, rechnet etwas durch, das in der Schweiz nicht verfügbar ist – und müsste die Wette bei einem ausländischen Anbieter platzieren, was die ganze Sperrlisten-Frage aufwirft.
Swisslos Sporttip
Bewilligung und Veranstalter
Swisslos (SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft, Sitz Basel) ist eine der zwei Veranstalterinnen, die die Schweiz für Sportwetten zugelassen hat, mit einer Veranstalterbewilligung und einer Spielbewilligung nach BGS, Aufsicht durch die Gespa. Das Produkt heisst Sporttip, der Geschäftsbericht 2025 wurde am 13.02.2026 in Basel publiziert. Wer in den Deutschschweizer Kantonen, in Ticino oder in Liechtenstein wohnt, kann ein Online-Konto eröffnen; andere Kantone bleiben ausgeschlossen.
Wettangebot und Rechnerleistung
Sporttip deckt die Wettformen ab, die ein Quotenrechner abdecken muss: Einzel, Kombi, System und Live. Bei einer Wette wird der Gewinnbetrag aus dem Produkt von Einsatz und Quote (bei Kombis der Gesamtquote) errechnet, auf zwei Nachkommastellen aufgerundet und auf 5 Rappen genau abgerundet. Bei einer abgesagten Veranstaltung mit Nachholfrist 48 Stunden gilt die Quote 1,00 in Kombis, bei Einzelwetten Rückzahlung. Das ist die Mechanik, die der Rechner abbildet.
Das Wettprogramm wird durch die Gespa-Liste der bewilligten Sportarten begrenzt. Eckball- und Kartenmärkte sowie Esports fehlen; wer solche Märkte in einem Rechner verarbeitet, rechnet Angebote, die bei Sporttip nicht bestehen. Cash-Out gibt es für Einzel, Kombi und Langzeit, vor Spielbeginn und live, nur online und nur als vollständiges Cash-Out – nicht für jeden Markt garantiert.
Limite, die der Rechner nicht kennt
Bei Sporttip ist der Mindesteinsatz für Einzel- und Kombinationswetten CHF 1, der Höchsteinsatz CHF 1’000 pro Einzel- oder Kombinationswette; für eine Systemwette liegt die Limite bei CHF 10’000. Swisslos kann die Limiten jederzeit ohne Angabe von Gründen ändern, und eine Wette über der Limite wird nicht angenommen. Der Rechner rechnet also nicht nur mit der Quote, sondern auch mit der Limite – eine Kombiwette über CHF 1’000 ist bei Sporttip technisch nicht platzierbar.
Beim Sporttip-Kombiboost beginnt die Skala bei vier Voraussagen mit Mindestquote 1,50 und reicht bis 15 Voraussagen, wo der Bonus auf den Nettogewinn auf 100 % steigt, gedeckelt nach Einsatz und Gewinnzuschlag. Wer den Boost rechnerisch mitnehmen will, muss die Reihenfolge der Kombis in seinem Rechner korrekt abbilden.
Spielerschutz im Produkt
Verlustlimiten werden vor der ersten Teilnahme gesetzt, mit der Oberlimite CHF 9’999 pro Tag (CHF 1’000 unter 21). Eine Senkung tritt sofort in Kraft, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden. Selbstausschluss produktbezogen 1 bis 180 Tage, unbefristete Sperre im schweizweiten Register – beides gilt auch für Schweizer Casinos und Online-Casinos sowie in Liechtenstein. Cash-Out-Beträge sind tiefer als der mögliche Gewinn, und Swisslos behält sich Anpassungen am Cash-Out vor. Das gehört in die Rechnung am Anfang jeder Wette, nicht erst am Ende.
Verdikt
Swisslos Sporttip ist der einzige Schweizer Veranstalter für die Deutschschweiz, Tessin und Liechtenstein, und der einzige, der hier überhaupt eine Rechnung in Franken anbietet. Wer einen Quotenrechner ernst nimmt und gleichzeitig in der Schweiz wetten will, landet bei diesem Veranstalter – die Frage ist nicht, ob der Rechner gut ist, sondern welches Wettprogramm er durchrechnet.
Loterie Romande Jouez Sport (jeux.loro.ch)
Bewilligung und organisatorischer Rahmen
Loterie Romande (Société de la Loterie de la Suisse Romande) veranstaltet Jouez Sport für die sechs Westschweizer Kantone (Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf, Jura). Sitz und Kontaktadresse: Avenue de Provence 14, 1001 Lausanne. Das Unternehmen gibt 2’350 Verkaufsstellen in der Westschweiz und 221 Mitarbeitende an und führt Sportwetten unter einer Veranstalterbewilligung und einer Spielbewilligung nach BGS durch, ebenfalls unter Aufsicht der Gespa. Online-Konten sind nur für Personen mit Wohnsitz in den sechs Westschweizer Kantonen zugänglich.
Wettangebot und Berechnung der Quoten
Jouez Sport deckt Einzelwetten und Multiples ab, mit 2 bis 10 Voraussagen pro Kombi. Eine Einzel- oder Kombiwette-Quote muss mindestens 1,10 betragen, die maximale Quote liegt bei 100’000. Höchstgewinn pro Einzel- oder Kombiwette: CHF 300’000; für alle Gewinne eines Multiples zusammen: CHF 1’000’000. Mindesteinsatz online CHF 2, in Verkaufsstellen CHF 3, bei Multiples CHF 2; Höchsteinsatz pro Einzel- oder Kombiwette CHF 500, ein Wettschein mit Multiples darf insgesamt höchstens CHF 7’500 Einsatz enthalten. Online-Quoten und Verkaufsstellen-Quoten können auseinanderfallen – wer online rechnet und am Schalter spielt, muss mit der Schalter-Quote nachrechnen.
Die Frankenbeträge, die der Rechner ausspuckt, hängen also nicht nur von Quote und Einsatz ab, sondern von der Ausschüttungslimite. Wer ein Kombi mit fünf Voraussagen à 10,00 plant, kann rechnerisch über CHF 300’000 landen – und in der Auszahlung auf diesen Betrag gedeckelt werden.
Spielerschutz und Steuern
Auch Jouez Sport verlangt vor der ersten Wette eine Limitensetzung; das Procedere gleicht jenem von Swisslos und stützt sich auf dieselbe Gesetzesgrundlage (Art. 87 VGS). Die Spielsperre greift schweizweit; das schweizerische Register kennt keine innerkantonalen Unterschiede bei der Sperre selbst. Gewinne aus Grossspielen sind einkommensteuerfrei bis zum Steuerfreibetrag pro Einzelgewinn; die Bundesschwelle liegt ab dem 1.1.2026 bei CHF 1’071’000, der kantonale Freibetrag weicht davon ab («je nach Kanton»). Darüber zieht der Veranstalter 35 % Verrechnungssteuer ab, die über die Steuererklärung rückforderbar ist. Für die meisten Wetten auf Sporttip und Jouez Sport liegt der Gewinn unter dem Freibetrag.
Fazit zum Wettprogramm
Loterie Romande ist die einzige Schweizer Adresse für Westschweizer Wohnsitze, mit eigenem Wettprogramm und eigenen Regeln. Wer in der Romandie wohnt, hat keine andere Schweizer Wahl – die Rechnung muss hier stattfinden oder gar nicht. Wer im Tessin wohnt, hat keinen Zugang zu Jouez Sport und fällt zurück auf Swisslos.
22Bet, MyStake, Interwetten, IviBet, bet365, BC.Game, Bruce Bet und GG.BET
Diese Marken werden hier aufgeführt, weil Schweizer Spieler ihnen im Internet begegnen – nicht, weil sie zur Auswahl stehen. Keine dieser Marken hat eine Schweizer Veranstalter- oder Spielbewilligung nach BGS; nur Swisslos und Loterie Romande dürfen in der Schweiz Sportwetten anbieten. Eine ausländische Lizenz (Curaçao, Malta, Deutschland, überall sonst) hat nach Art. 4 BGS in der Schweiz keine Kraft.
Was das konkret heisst:
- Kein Anschluss an das schweizerische Sperrregister: Eine bei einem Schweizer Veranstalter gesetzte Spielsperre gilt nicht zwingend bei diesen Marken.
- Keine Schweizer Aufsicht durch die Gespa; keine Möglichkeit, sich an eine Schweizer Stelle zu wenden, falls es zu Unregelmässigkeiten kommt.
- Kein Schutz des Schweizer Spielerschutzes, soweit er über die Limite und die Sperre hinausgeht; die Verlustlimit-Pflicht und das Vermögens-Einzahlungs-Limit sind Schweizer Rahmenbedingungen, die offshore nicht gelten.
- Strafbarkeit der Organisation in der Schweiz: Wer ohne Schweizer Bewilligung Sportwetten organisiert, macht sich nach Art. 130 BGS strafbar (bis drei Jahre, gewerbsmässig bis fünf Jahre). Der Spieler wird nicht bestraft, aber Einsätze und Gewinne können im Verfahren gegen den Anbieter eingezogen werden.
- Sperrliste: Die Gespa führt eine Liste ausländischer Domains, die Schweizer Internetanbieter per DNS blocken. Ende 2025 standen 671 Domains darauf, bet365 wurde namentlich genannt, Interwetten ebenfalls. Geblockte Domains tauchen über Domain-Hopping innert Stunden unter neuen Adressen wieder auf.
- Steuerlich: Gewinne aus ausländischen Grossspielen fallen je nach Kanton in die Einkommenssteuer – der Kanton Thurgau besteuert sie unabhängig von der Höhe als Einkommen.
Diese Marken werden hier nicht bewertet, weil eine Bewertung eine Auswahl suggerieren würde, die das Schweizer Recht nicht hergibt. Wer ein Konto bei einer dieser Marken eröffnet, verlässt den Schweizer Rechtsraum. Die Frage, ob das im Einzelfall sinnvoll ist, hängt davon ab, ob der Markt oder die Wettart, die der Schweizer Veranstalter nicht anbietet, den Aufwand rechtfertigt – was kaum je zugunsten der Offshore-Seite ausfällt.
Verdikt (kollektiv für die Offshore-Marken)
Wer in der Schweiz wettet, hat die Wahl zwischen Swisslos und Loterie Romande – und damit ist die Auswahl gemessen am Recht komplett. Alles, was darüber hinausgeht, ist entweder gesperrt oder findet ausserhalb des Schweizer Rechtsraums statt. Ein Quotenrechner eines ausländischen Anbieters rechnet dabei ohne Verlust an mathematischer Präzision, gewinnt aber keine Schweizer Geltung für die Wette, die er durchrechnet.
Marge als Band: Wann die Rechnung interessant wird
Eine einzelne Quote ist das Inverse der eingeschätzten Wahrscheinlichkeit, plus Marge. Bei einem ausgeglichenen Zwei-Wege-Markt mit beiden Seiten bei 2,00 wäre die faire Quote genau 2,00 – die Summe der Kehrwerte wäre 1,00, die Marge 0 %. Jeder echte Markt hat eine Marge, und diese Marge steckt in jeder einzelnen Quote.
Eine konkrete Rechnung an einem Zwei-Wege-Markt, etwa einem Tennismatch ohne Unentschieden-Option, mit beiden Quoten bei 1,90: Die Summe der Kehrwerte beträgt 1/1,90 + 1/1,90 ≈ 1,0526. Der Kehrwert – die Auszahlungsquote – liegt entsprechend bei rund 95 %. Die Marge, also das, was der Anbieter von jeder eingesetzten Einheit einbehält, liegt bei etwa 5 %.
Was das in einer Bandbreite heisst: Eine Marge um die 5 % ist im Mainstream-Markt wettbewerbsnah. Liegt die Marge deutlich darüber – 7–8 % und mehr –, gibt der Markt langfristig deutlich weniger an die Wettenden zurück als vergleichbare Märkte derselben Sportart. Liegt die Marge deutlich darunter, etwa unter 3 %, ist der Markt eng kalkuliert; das passiert vor allem bei Livewetten, wo der Anbieter das Risiko aktiv steuert und nicht alle Märkte parallel offen hält.
Wichtig ist die Bedingung, unter der die Rechnung gilt: Sie wurde an einem Zwei-Wege-Markt mit zwei gleich grossen Wahrscheinlichkeitshüben geführt. Bei einem Drei-Wege-Markt im Fussball ist die Marge selbst bei gleichen Wahrscheinlichkeiten der drei Seiten höher, weil auf drei Seiten verteilt wird – typische Mainstream-Fussballmärkte liegen zwischen 5 % und 8 % Marge. Bei Spielen, in denen ein klarer Favorit erwartet wird, verteilt sich die Marge ungleich auf die drei Seiten: Auf dem Favoriten ist sie oft unter 3 %, auf den Aussenseit-Quoten über 10 %. Der Gesamtmix entscheidet.
Wer einen Rechner füttert, hat damit nur die halbe Information: die eingegebene Quote. Die andere Hälfte – die Marge, die in dieser Quote steckt – zeigt der Rechner nicht. Wer das im Kopf behält, liest Quoten anders. Wer es nicht behält, sieht eine hohe Quote und übersieht die niedrige Wahrscheinlichkeit, die sie trägt.
Häufige Fragen zum Quotenrechner
Wie wird der Reingewinn einer Sportwette aus Einsatz und Quote berechnet?
Der Reingewinn ist Einsatz mal (Quote minus 1). Bei einer Quote von 2,10 und einem Einsatz von CHF 50 sind das CHF 55 Reingewinn und CHF 105 Auszahlung. Bei einer Kombiwette wird mit der Gesamtquote gerechnet, die sich aus dem Produkt der Einzelquoten ergibt – das Prinzip bleibt dasselbe, der Einsatz gilt für die ganze Wette.
Wie unterscheiden sich Dezimal-, Bruch- und US-Quoten, und wie lassen sie sich umrechnen?
Die Dezimalquote gibt direkt den Multiplikator des Einsatzes an (2,10 heisst 2,10-fach). Die Bruchquote gibt das Verhältnis Gewinn/Einsatz an (9/2 heisst 4,5-facher Gewinn, 5,50-fache Auszahlung). Die US-Quote gibt mit Vorzeichen den Einsatz für 100 $ Gewinn oder den Gewinn für 100 $ Einsatz an. Eine Dezimalquote von 1,40 entspricht 2/5 in Bruchform und −250 in US-Form.
Wie wird die Gesamtquote einer Kombiwette berechnet, und warum sinkt die Trefferchance mit jeder weiteren Voraussage?
Die Gesamtquote einer Kombiwette ist das Produkt der Einzelquoten. Aus 1,80, 2,40 und 3,20 wird 13,82. Die Trefferchance sinkt, weil die Ereignisse zusammenfallen müssen: zwei Ereignisse zu je 50 % ergeben 25 % Kombichance, vier zu je 60 % noch rund 13 %. Die Quote steigt, die Wahrscheinlichkeit sinkt – beides ist im Produkt versteckt.
Was ist eine Systemwette, und wie viele Einzelwetten stecken etwa in einer Trixie?
Eine Systemwette fasst mehrere ähnliche Kombinationswetten zu einem «X aus Y» zusammen; jede entstehende Kombination heisst Wettreihe. Eine Trixie über drei Voraussagen enthält drei Wettreihen mit je zwei Tipps (3 aus 3 ergibt 3 Zweier-Kombis) plus drei Einzelreihen, also sechs Wettreihen insgesamt. Verloren gehen nur die Reihen mit dem falschen Tipp; die übrigen werden ausbezahlt.
Welche Mindest- und Höchsteinsätze gelten bei Sporttip und Jouez Sport?
Bei Sporttip liegt der Mindesteinsatz für Einzel- und Kombinationswetten bei CHF 1, der Höchsteinsatz bei CHF 1’000 pro Einzel- oder Kombiwette und CHF 10’000 pro Systemwette. Bei Jouez Sport beträgt der Mindesteinsatz online CHF 2 (in Verkaufsstellen CHF 3, für Multiples CHF 2), der Höchsteinsatz pro Einzel- oder Kombiwette CHF 500, und ein Multiple-Wettschein darf insgesamt höchstens CHF 7’500 Einsatz enthalten. Sporttip kann die Limiten jederzeit anpassen.
Was darf gewettet werden?
Die zugelassene Offerte ist eine geschlossene Liste: die Gespa-Liste der bewilligten Sportarten, Wettbewerbe und Wettarten (Version 10.09.2026; Art. 25 BGS, Art. 29 VGS). Qualifikationsrunden nur, wenn sie aufgeführt sind; Frauenwettbewerbe nur, wenn sie aufgeführt sind; Rangwetten nur, wenn das Ranking über den Einzug in einen internationalen Wettbewerb oder das Podium entscheidet, nie auf Trainingsläufe. Eckball- und Kartenmärkte fehlen auf der Liste, eine eigene Esports-Sektion ebenfalls. Veranstaltungen mit überwiegend Minderjährigen sind ausgeschlossen (Art. 25 Abs. 2 BGS).
Wer mit einem Quotenrechner Eckballmärkte oder Esports durchrechnet, rechnet etwas durch, das ein Schweizer Veranstalter gar nicht anbieten darf. Ausländische Anbieter können das anbieten – ein Schweizer Online-Konto bekommt diese Märkte aber nicht zu sehen.
Erstellt von der Redaktion von „Wettprognoseportal”.
